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Mit Content Curation mühelos Inhalte bereitstellen

Diese 5 Schritte
bringen dich ans Ziel

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Lesezeit 17 Min | Autorin Juliana Müller

Das bist du: Du weißt, wie Content Marketing funktioniert. Nutzer wollen nicht mit platten Werbebotschaften gelangweilt werden. Sie wollen durch hochwertige Inhalte von dir begeistert, verführt und informiert werden. Aber du weißt auch: Erstklassigen Content zu erstellen, ist oft zeitaufwendig und kostenintensiv. Budget und zeitliche Ressourcen sind jedoch dein kostbarstes Gut, mit dem es weise umzugehen heißt. Was also tun?

Hier kommt die Antwort auf dein Dilemma:

Die Weiten des Internets sind bereits voll mit vorzüglichem Content.
Mit Hilfe von Content Curation machst du dir diese Inhalte für deine eigenen Zwecke zunutze. Du sparst damit Zeit, schonst dein Budget und schaffst eine Win-win-Situation für dich, deine Leser und deine Content-Quellen.

In diesem Blogpost findest du Antworten zu folgenden Fragen rund um das Thema Content Curation:

  • Was ist Content Curation überhaupt?
  • Was bringt Content Curation dir und deinen Nutzern?

  • Wie gehst du bei Content Curation vor?

  • Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten?

Die Definition – Content Curation erklärt

Content Curation ist ein bisschen wie Einkaufen für die kleine Schwester im Süßwarenladen: Du wählst aus einer Fülle bunter Bonbons, Gummischlangen und Drops aus und stellst eine ganz eigene Mischung zusammen. Die Süßigkeiten haben diverse Süßwarenhersteller produziert, aber du entscheidest, welche davon der Schwester schmecken könnten. Wenn du der Kleinen die Tüte anschließend in die Hand drückst, erklärst du ihr vielleicht auch noch, warum du ausgerechnet die Gummikirschen und die Nougatbrocken eingepackt hast.

Süßigkeiten in einer Auslage symbolisieren die bunte Vielfalt von Inhalten als Ausgangspunkt von Content Curation

Kurz gesagt:

Content Curation ist das Veröffentlichen beziehungsweise Teilen handverlesener fremder Inhalte aus verschiedenen Quellen. Die Auswahl erfolgt zu einem bestimmten Thema oder bestimmten Gesichtspunkten. Zudem – und das ist ganz wichtig! – fügt der Content-Kurator dem Ganzen noch eine eigene Stimme hinzu, drückt ihm seinen eigenen Stempel auf. Er kommentiert, ordnet ein, stellt Verbindungen her, zitiert, lässt weg.

Ein Radioredakteur beim Rundfunk, der aus verschiedenen Zeitungsartikeln eine Presseschau zu einem bestimmten Ereignis zusammenstellt, ist ein Content-Kurator. Auch du hast wahrscheinlich schon einmal Content kuratiert: Wenn du zu einem bestimmten Thema fremde Inhalte auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. geteilt und dabei kommentiert hast.

Marketing-Profis nutzen Content Curation mittlerweile gezielt als Strategie, weil sie um den großen Nutzen für sich und ihre User wissen.

Das bringt Content Curation dir und deinen Nutzern

Mit Content Curation schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du schaffst nicht nur Vorteile für dich und dein Unternehmen, sondern auch Mehrwert für deine Nutzer. Was kuratierter Content beiden Seiten im Einzelnen bringt, habe ich dir hier in einer Übersicht zusammengestellt:

Holzwürfel ergeben den Schriftzug „Benefits“ –Content Curation bringt Nutzern und Kuratoren viele Benefitsco

Benefits für Unternehmen

  • Zeit- und Kostenersparnis – die Inhalte erstellen andere
  • Wahrnehmung als Experte – dank besserer Abdeckung eines Themas

  • Darstellung als offenes & selbstbewusstes Unternehmen – wenn Konkurrenten kuratiert werden

  • Sympathie – das Unternehmen nimmt sich zurück, eigene Posts und Werbebotschaften sind nur Teil des Ganzen statt eine Egoshow

  • Networking – mit den Content-Producern

  • Rankingboost – die Einbindung hochwertiger Links ist gut fürs SEO

  • Informiertheit – durch das Sichten der Inhalte

  • Präsenz – dank häufigerer, weniger aufwendiger Postings

Benefits für User

  • Abwechslung – dank anderer Schreibstile & Herangehensweisen fremder Autoren
  • Abnehmen von Filterarbeit – relevante Beiträge zu einem bestimmten Thema sind bereits zusammengestellt

  • Standpunkterweiterung – User wollen umfassend informiert werden und mehr als die Sichtweise eines Unternehmens kennen lernen
  • Informiertheit – up to date bleiben dank ständigem Informationsfluss

Dein Weg zu kuratierten Inhalten

Ein Wegzeichen mit dem Schriftzug Content Curation symbolisiert den Weg zum kuratierten Inhalt.

Dich hat meine Auflistung der Content-Curation-Benefits überzeugt? Du möchtest dich jetzt gerne selbst Content-Kurator nennen und deine User mit ausgewählten Inhalten begeistern? Dann komm mit, ich zeige dir, wie du vorgehst und was du unbedingt beachten musst!

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Schritt 1: Themen festlegen

Zunächst musst du dir Klarheit darüber verschaffen, zu welchen Themen du Inhalte kuratieren möchtest. Logisch. Wer sind deine Content-Konsumenten? Was sind ihre Bedürfnisse, Schmerzpunkte und Ziele? Welche Themen ergeben sich daraus? Es kann hilfreich sein, sogenannte Personas zu entwickeln, um dein Publikum besser zu verstehen.

Tool-Tipp: Digital Tools wie Answer the Public oder Quora helfen dir herauszufinden, was deine Leserschaft umtreibt.

Außerdem ist es wichtig, dir Gedanken über deine Marke und dein Unternehmen zu machen: Was für einen Eindruck möchtest du vermitteln? Womit möchtest du in Verbindung gebracht werden? Auch die Frage „Wo kann ich meine Expertise einbringen?“ solltest du dir stellen. Um fremde Inhalte als relevant einzustufen und zu kommentieren, musst du sie verstehen.

Zum Schluss steht die Überlegung, wie breit oder eng du ein Thema fassen möchtest: Besetzt du eine Nische, findest du vielleicht nicht genug Material zum Kuratieren. Außerdem dürfte deine Leserschaft überschaubar bleiben. Bleibst du zu allgemein, verschwimmt dein Fokus. Du möchtest aber ein engagiertes Publikum anlocken, das sich haargenau für deine kuratierten Inhalte interessiert. Das für dein Thema brennt. Denn solche Leser bleiben am Ball.

Schritt 2: Geeignete Inhalte wählen

Die Basis für gekonnte Content Curation sind relevante Inhalte. Sie müssen für dein Thema Bedeutung haben. Traue dich, auch Artikel, Videos, Bilder und Co. deiner Konkurrenz zu kuratieren. Wenn sie auf dein Thema wie die Faust aufs Auge passen, warum nicht? Du zeigst damit Selbstbewusstsein und Gelassenheit. Du kannst so Content anbieten, der für dich ansonsten vielleicht mit zu hohen Kosten verbunden wäre. Günstig ist es aber, enge Konkurrenten zu vermeiden: Wenn du zum Beispiel kleinere Unternehmen bedienst, solltest du auf Inhalte von Konkurrenten mit Fokus auf Großkunden setzen. Zudem solltest du – wie generell auch – ganz genau darauf, achten, was du teilst. Kannst du vertreten, was du da empfiehlst?

Schritt 3: Content finden und festhalten

Als Content-Kurator bist du im Dauerdienst: Alles, was du liest, schaust, an Content konsumierst, überprüfst du nämlich am besten auf Verwertbarkeit für deine Curation. Natürlich solltest du aber auch genug Extrazeit einplanen, um gezielt nach Inhalten zu suchen. In beiden Fällen unterstützen dich Tools. Ich habe dir hier einige Helferlein herausgesucht:

  • Pocket: Dieser Onlinedienst sorgt dafür, dass deine gerade eben entdeckten Content-Perlen dir nicht entgleiten. Mit einem Klick speicherst du Artikel, Videos oder Bilder in deiner digitalen Hosentasche. Du kannst sie dann später sichten und auf Relevanz prüfen – praktischerweise auch offline.
  • Feedly: Den Überblick im Content-Meer verschafft dir dieser Nachrichtenaggregator. Das Tool bündelt RSS- und Newsfeeds und stellt sie für dich übersichtlich dar. In der Version Pro+ hilft dir mittlerweile eine lernfähige, trainierbare KI dabei, für dich relevante Artikel
  • UpContent: Das Unternehmen schickt eigene Crawler los, um das Internet nach geeigneten Artikeln für dich zu durchforsten. Auch hier hilft dir Machine Learning bei der Auswahl von passendem Content. Außerdem unterstützt dich das Tool bei firmeninternen Freigabeprozessen von Inhalten.

Schritt 4: Einen Content-Curation-Ansatz wählen

Es gibt 5 verschiedene Ansätze bei der Content Curation. Ich habe sie dir hier einmal zusammengestellt:

Aggregation

Auf einen Punkt zeigende Pfeile symbolisieren eine Form der Content Curation: Aggregation.

Du versammelst die wichtigsten Inhalte zu einem bestimmten Thema an einem Ort. Dies ist die üblichste Form von Content Curation und das Ergebnis kann sehr umfangreich sein.

Chronologie

Ein Abreißkalender symbolisiert eine Form der Content Curation: Chronologie.

Du zeigst, wie sich ein Thema oder unser Umgang mit einem Thema über einen gewissen Zeitraum entwickelt hat. Dazu ordnest du passende Beiträge in korrekter zeitlicher Reihenfolge.

Destillation

Eine Destille symbolisiert eine Form der Content Curation: Destillation.

Du dampfst die Inhalte auf das Wesentliche ein. Gleichzeitig vereinfachst du sie. So erlaubst du deinen Lesern das schnelle Aufnehmen zentraler Informationen.

Elevation

Ein Trendpfeil symbolisiert eine Form der Content Curation: Elevation

Du analysierst große Mengen an alltäglichen Inhalten mit geringem Umfang – zum Beispiel Tweets. Dein Ziel ist, dadurch weitreichendere Trends zu entdecken oder neue Einsichten zu gewinnen.

Mashup

Ein Mixer symbolisiert eine Form der Content Curation: Mashup.

Du mischst verschiedene Inhalte bunt durch. Der neue Mix erlaubt frische Perspektiven auf ein Thema.

Finde heraus, welcher Ansatz sich für deine Zwecke eignet: Existiert das Thema lange genug, um eine Chronologie aufzubauen? Ist ein Thema vielleicht zu komplex oder sensibel, um es so stark zu reduzieren? Denke auch immer daran, dass solche Ansätze nur Vorschläge sind, wie du etwas machen kannst. Fühle dich frei, eigene Wege zu gehen oder Ansätze zu kombinieren.

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Schritt 5: Kuratierte Inhalte veröffentlichen

Um deine kuratierten Inhalte zu veröffentlichen, brauchst du eine geeignete Bühne. Viele Unternehmen nutzen eine Facebook-Fanpage oder ihr Firmenprofil auf Twitter. Auch ein Corporate Blog eignet sich, um deine Entdeckungen mit der Welt zu teilen. Entsprechende Tools oder Dienste sind eine weitere und dabei sehr komfortable Option, deine Inhalte öffentlich zu machen. Hier sind drei davon für dich:

  • RebelMouse erlaubt dir, deine Accounts bei verschiedenen sozialen Netzwerken sowie den RSS-Feed deiner Website zusammenzuführen. Den Pinterest-ähnlichen Social-Media-Content-Streamkannst du direkt auf deiner Website einbinden. Von dir an verschiedenen Orten geteilte kuratiert Inhalte finden so zusammen und halten deine Besucher auf der Seite.
  • Paper.li ist eine Artpersönliche tagesaktuelle Zeitung, die sich auch über Twitter teilen lässt. Schaltest du die Automatisierung aus und bestimmts selbst die Inhalte, eignet sich das Tool gut als Content-Curation-Werkzeug. Ein Kommentieren der Inhalte ist ebenfalls möglich.
  • Curata veröffentlicht und bewirbt kuratierte Inhalte auf all deinen Kanälen mit nur einem Klick. Mit der vollwertigen Software legst du fest, wann, nach welchen Regeln und in welcher Optik du postest.

Content Curation – die rechtlichen Aspekte

Wenn du fremde Inhalte verwendest, solltest du diese immer klar und deutlich als solche kennzeichnen. Gibst du die Quellen an, bietest du deinen Lesern einen Service: Sie können selbst zum Ursprung deiner kuratierten Inhalte gehen und weiteren Content finden, der sie interessiert. Außerdem schützt du damit deinen guten Ruf. Noch wichtiger ist aber der rechtliche Gesichtspunkt. Wer fremde Inhalte einfach kopiert und als sein eigenes Werk ausgibt, verstößt gegen das Urheberrecht. Auf einem guten Weg bist du, wenn du auf den Ursprung verlinkst, kurze Zitate verwendest, fleißig kommentierst und den Urheber nennst.

Auch dem Thema Linkhaftung solltest du Aufmerksamkeit schenken: Als Content-Kurator hast du dich ohnehin mit den verlinkten Inhalten auseinandergesetzt. Du stehst inhaltlich komplett hinter ihnen oder hast sie entsprechend eingeordnet. Aber hast du sie auch auf ihre Legalität geprüft? Verstoßen die verlinkten Seiten nämlich gegen geltendes Recht, kannst du mitverantwortlich gemacht werden.

Du merkst also: Rechtlich gesehen gibt es einiges zu beachten. Am besten informierst du dich hier regelmäßig. Denn Gesetze ändern sich und neue Gerichtsurteile schaffen neue Spielräume und Grenzen.

Fazit

Mit Content Curation baust du auf die Produktivität und Kreativität anderer und setzt ihre Inhalte gekonnt ein, um deine Leserschaft für dich und dein Unternehmen zu gewinnen. Dabei schmückst du dich keinesfalls mit fremden Federn, sondern führst deinem Publikum kommentierend wahre Content-Perlen vor Augen. Was du auswählst und wie du es präsentierst, bleibt dabei dir überlassen. Gekonnt kuratiert bringen die Inhalte dir, deinem Unternehmen und deinen Nutzern wunderbare Benefits: Du gewinnst Zeit für andere Aufgaben und senkst die Kosten der Content-Produktion, positionierst dein Unternehmen als Experten oder verschaffst ihm Sympathiepunkte und hilfst deinen Lesern, neue, spannende Inhalte zu entdecken.

Du hast nach dem Lesen meines Blogposts richtig Lust auf guten Content bekommen? In unserem Blog kannst du dich über weitere spannende Content-Themen informieren oder lass dich direkt von unseren Experten im Rahmen einer Online-Marketing-Beratung unterstützen. Wir bei njoy lieben hochwertige Inhalte und helfen dir gerne bei allen Fragen rund um das Thema weiter. Nimm doch gerne gleich Kontakt mit uns auf!

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